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Warum?
Referenzen! Sachsen sind gastfreundlich und "gemietlich". Auch wenn über den sächsischen Dialekt oft geschmunzelt wird, gelten die Einheimischen als "fichelant". So werden hier Fleißige und Pfiffige beschrieben. Wußten Sie übrigens, daß aus der Kanzleisprache am kursächsischen Hof im Lande Luthers unser modernes Hochdeutsch wurde! Aus Sachsen kommen große Deutsche oder sie wurden hier berühmt: Der Reformator Luther, die Komponisten Schütz, Bach, Händel, Schumann, Wagner und Weber, die Dichter und Philosophen Lessing, Fichte, Gellert, Gottsched, Körner, Schlegel, Seume und Tieck, die Wissenschaftler Agricola, Riese und Leibnitz, die großen Künstler Cranach, C.D.Friedrich, L. Richter, Permoser und H. Witten, die Baumeister Pöppelmann und Semper, der Erfinder des europäischen Porzellans Böttger, der Orgelbauer Silbermann, der Goldschmied Dinglinger, die Neuberin, der Begründer der klassischen Archäologie Winckelmann, die Verleger Brockhaus und Reclam und die Schriftsteller Kästner oder Karl May usw. usw. Etwas Geschichte Nachdem der Sachsenherzog und gewählte deutsche König Heinrich I. im Jahre 929 das sorbische Daleminzien erobert und auf einem Felsporn über der Elbe beim heutigen Meißen eine Burg begründet hatte, begann gut hundert Jahre später die Kolonisierung der neuen Markgrafschaft Meißen. Zunächst waren alte Siedlungsstellen, bedeutende Landmarken, Furten oder Wegekreuzungen bevorzugte Orte für feste Höfe, Burgen oder Märkte. Mit den Rittern kam der Klerus, vor allem Mönche. Ihnen folgten die Siedler, angeworben in Mainfranken, Thüringen oder im heutigen Niedersachsen. Viele Menschen folgten dem "Berggeschrey" nach den Silberfunden im Freiberger Raum. 200 Jahre später begann im oberen Gebirge eine weitere "Silberzeit" Sachsens. Bis ins 15. Jh. währte die Gründungswelle der meisten, noch heute bestehenden "neusächsischen" Dörfer und Städte. Zu dieser Zeit wanderte auch der Name des Landes an den Oberlauf der Elbe, denn die Ursachsen waren nach dem Untergang des antiken Römischen Reiches zunächst zwischen Oberelbe, Nordsee, Friesland, Niederrhein und Hessen heimisch geworden. 1423 verlieh König Sigismund das Herzogtum und die Pfalz Sachsen an seinen getreuen Markgrafen Friedrich IV. von Meißen. Mit dem Titel war die Kurwürde verknüpft – das Recht den Kaiser des damaligen "Hl. Römischen Reiches" zu wählen, sowie das Erzmarschallamt und das Vikariat für das Reichsgebiet des sächsischen Rechts. Das neue Sachsen war geboren. Auszug aus SACHSENBUMMEL |
Sächsisches Elbland - Meißen
die Wiege Sachsens Vom Burgberg grüßen die stattliche Albrechtsburg und der markante Dom. Ostsachsen
Nordöstlich vom Elbsandsteingebirge bildet eine ungewöhnlich vielfältige Landschaft den Ostzipfel Sachsens. Sie reicht vom wald-und seenreichen Oberlausitzer Teichland über das reizvolle Lausitzer Bergland bis ins südlichste Zittauer Gebirge, das mit nur 48 km2 zu den kleinsten Gebirgen gehört. Mittelsachsen Burgenland
Zwischen Erzgebirge im Süden, Thüringen im Westen, Brandenburg im Norden und dem Elbland im Osten reiht sich eine Kostbarkeit an die andere. Erzgebirge
Das Erzgebirge ist im Grunde eine riesige Steinplatte, deren Südkante im Tertiär tektonisch emporgedrückt wurde. Die Grundformen des nach Norden sanft abfallenden Gebirges sind harmonisch geformte Berge und Hügel.
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